Recognize HIStory

Michael Jackson Forum und Archiv
 
StartseitePortalGalerieAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"

Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Fleur
Moderator
Moderator
avatar

Anzahl der Beiträge : 2855
Anmeldedatum : 31.10.12

BeitragThema: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 21:44

Das angekündigte Buch der drei Bodyguards scheint wohl jetzt bald rauszukommen:

"Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"

 http://www.amazon.de/Remember-Time-Protecting-Michael-Jackson/dp/1602862508/ref=wl_it_dp_o_pd_nS_nC?ie=UTF8&colid=10PMIPT1V9QPY&coliid=I51ST2HZFLIZA
Nach oben Nach unten
komet13

avatar

Anzahl der Beiträge : 224
Anmeldedatum : 18.12.12
Ort : in hessen

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 22:02

hi fleurchen,

haben wir i-eine info darüber, was der inhalt sein soll?
ich bin so was von skeptisch - mittlerweile -
aber, wie gesagt, ich hab null info über die 'art' des inhalts...

(ich erinnere mich ungern an bücher, die ich 'damals' gekauft habe, um mehr zu erfahren, die aber heute nicht mehr empfehlen würde..dieter wiesner , künzler...)

 Fleur


like a comet blazing 'cross the evening sky gone too soon
Nach oben Nach unten
Fleur
Moderator
Moderator
avatar

Anzahl der Beiträge : 2855
Anmeldedatum : 31.10.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 22:05

Da gab es schon mal ein Interview und noch ein paar Infos ... ich schau mal, dass ich das wieder finden kann ... Moment ...  lachen6
Nach oben Nach unten
Fleur
Moderator
Moderator
avatar

Anzahl der Beiträge : 2855
Anmeldedatum : 31.10.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 22:33

Also ich hab mich jetzt ein bisschen schlau gemacht ... das hier hab ich gefunden:






Nachdem, was ich jetzt alles gelesen habe, bin ich auch eher skeptisch dem Ganzen gegenüber ... warten wir's ab, würde ich sagen!
Nach oben Nach unten
komet13

avatar

Anzahl der Beiträge : 224
Anmeldedatum : 18.12.12
Ort : in hessen

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 22:38

och wie lieb..danke dir.

aber bitte mach dir keinen stress..für mich reicht die info auch morgen oder übermorgen noch

 I LOVE you


like a comet blazing 'cross the evening sky gone too soon
Nach oben Nach unten
komet13

avatar

Anzahl der Beiträge : 224
Anmeldedatum : 18.12.12
Ort : in hessen

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 15 Jan 2014 - 22:42

*hm* was soll ich sagen..
du warst schneller als ich..drum klebt mein beitrag etwas verspätet unter deinem  liebguck 


ok., wenn du schon sagts, wir werden sehen...
schliesse ich mich dir schon mal an..
aber, ich schau mir morgen die videos an..

 Umarme dich


like a comet blazing 'cross the evening sky gone too soon
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Do 16 Jan 2014 - 9:36

@Fleur schrieb:
Das angekündigte Buch der drei Bodyguards scheint wohl jetzt bald rauszukommen:

Daran habe ich letztens noch gedacht. Danke für die Info und Videos, Fleur. Ich gehe davon aus, dass es dieses Buch nur auf Englisch geben wird und deshalb werde ich es mir nicht zulegen. Vielleicht möchte aber ja der eine oder andere Käufer sich gerne mal kurz dazu äußern, wie es ist      liebguck
Nach oben Nach unten
komet13

avatar

Anzahl der Beiträge : 224
Anmeldedatum : 18.12.12
Ort : in hessen

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Do 16 Jan 2014 - 22:26

Tova 

nachdem ich die beiden videos angesehen habe (ca.50% verstanden), denke ich, das ist sehr 'amerikanisch'...
nett, an der oberfläche..nichts böses, aber auch nichts 'erhellendes'

kurz gesagt..ich werd mir das buch nicht kaufen..

 Fleur


like a comet blazing 'cross the evening sky gone too soon
Nach oben Nach unten
Vivienne

avatar

Anzahl der Beiträge : 548
Anmeldedatum : 23.05.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   So 8 Jun 2014 - 15:14

Ich habe das Buch bei Amazon vorbestellt, und gestern die Versandbestätigung bekommen. Ich werde es also am Dienstag endlich haben, und bin schon sehr gespannt. 

Im MJJC hat es ja ein Interview mit den beiden Autoren, den Bodyguards, gegeben. 

Ich muss sagen, ich bin sehr berührt, wie diese beiden Jungs über ihre Zeit mit Michael und Michael selbst sprechen, und über ihre Motivation das Buch zu schreiben. 

Ich bin wirklich überwältigt davon, und als ich herausgefunden habe, dass Maja in ihrem Blogg bereits eine Übersetzung des Interviews gemacht hat, dachte ich, ich dürfte die vielleicht hier posten. Ich hoffe also, Du bist einverstanden Maja, Du hast Großartiges geleistet, Respekt und Danke!  Daumen hoch Lächeln 

Liebe Leute, das Interview ist ziemlich lang. Aber jede Zeile ist interessant und wunderbar, deshalb kann ich nur empfehlen, auch wenn man das Buch nicht kauft, wenigstens das Interview zu lesen.

Hier also:

Interview mit den Bodyguards Bill Whitfield und Javon Beard – Autoren von ‘Remember the time – Protecting Michael Jackson in his final days’

by all4michael on 5. June 2014


Übersetzung des MJJC-Interviews mit Bill Whitfield und Javon Beard:


http://www.mjjcommunity.com/forum/threads/133116-MJJC-Exclusive-Q-amp-A-with-Bill-Whitfield-and-Javon-Beard-authors-of-Remember-The-Time-Protecting-MJ?p=4016465#post4016465

MJJC: Was hat sie dazu bewogen, ein Buch zu schreiben?

Bill & Javon: Wir schrieben ‘Remember the time“, weil wir über Michael Jackson, wie wir ihn kannten, eine Geschichte zu erzählen hatten. Bist du Michael Jackson Fan und Unterstützer, dann hast du verdient, ihn von einer mehr persönlichen Seite zu kennen, nicht nur zu wissen, wer er war sondern auch was er als Mensch und Vater mitgemacht hat. Du hast einen wahren Bericht von denjenigen verdient, die dabei waren, und nicht von denen, die nur wiedergeben, was sie aus zweiter Hand gehört haben.
Wir haben lange Zeit damit gekämpft, ob wir ein Buch schreiben sollten, oder nicht. Grundsätzlich stimmen wir denen zu, die sagen, Mr. Jackson sollte sein Privatleben haben, und er sollte in Frieden ruhen. Aber letztlich kamen wir zu dem Schluss, dass seine Fans verdienen, etwas darüber zu erfahren, und dass es hoffentlich für einige etwas abschliessen lässt und anderen ein Stück Wahrheit bringt. Wir fühlten auch die Verpflichtung, der Welt über unsere Zeit mit Michael Jackson zu berichten, denn es gibt sonst keinen, der diesen Teil der Geschichte erzählen könnte. Während der Zeit, die Mr. Jackson in Las Vegas verbrachte – ab seiner Rückkehr aus Irland bis zum Beginn von This Is It – waren einfach nicht viele Leute um ihn herum. Sehr oft waren es nur wir, Mr. Jackson und die drei Kinder. Mr. Jackson wurde die Möglichkeit genommen, seine Geschichte selbst zu erzählen, und die Kinder waren zu jung, um wirklich viel über das zu wissen, was zu der Zeit vor sich ging. Bleiben nur wir. Wenn die Welt je ganz verstehen will, was diesem geliebten und unbeschreiblichen Mann passierte, ist das die Geschichte, die erzählt werden muss. Wie Michael Jackson starb wissen wir schon. Unser Ziel ist es, den Leuten zu helfen zu verstehen, warum.

MJJC: Wie lange hat es gedauert, das Buch zu schreiben? War es eine Herausforderung, die Erfahrung, Michael Jackson zu beschützen, in Worte zu fassen? Erzählt uns darüber.

B & J: Der längste und schwerste Teil dieses Prozess’ war es, einen Verleger zu finden, der unsere Herangehensweise und unsere Philosophie verstand. Als er noch lebte war Mr. Jacksons Leben voller Geier, die ihn in jeder möglichen Weise ausnutzen wollten. Wir sahen das, als wir mit ihm zusammen waren und auch als er gestorben war, an der Art, wie Leute an uns wegen unserer Geschichte herantraten. Es gab einen fast zweijährigen Prozess, in dem wir versuchten, mögliche Leute für eine Zusammenarbeit zu befragen. Als wir die richtigen Partner gefunden hatten, Leute denen wir vertrauen und mit denen wir uns wohl fühlten, dauerte das eigentliche Schreiben des Buchs etwa ein Jahr. Wir verbrachten einige Tage damit, nur zusammen zu sitzen, uns zu erinnern und einfach unsere Geschichte zu erzählen, und verbrachten dann die nächsten Monate damit, stundenlang am Telefon die Kapitel durchzugehen, Edits  zu machen und so weiter.

Am Anfang war es schwer, über unsere Erfahrungen zu sprechen. Oft machte uns der Gedanke wütend, „Gab es da noch mehr, was wir hätten tun können?“ Es war schmerzhaft einige der schlechten Dinge, die ihm zustiessen, wieder zu durchleben. Oft hatte er nicht seinen Frieden finden können, weil er von den Medien so übel portraitiert wurde und weil es so viele Menschen gab, denen er nicht trauen konnte. Wir wollten ihn immer davor schützen, aber es gab Dinge, die konnte man nicht kontrollieren. Aber je mehr wir schrieben, und je mehr Augenblicke mit Mr. Jackson wir wieder durchlebten, um so sicherer wussten wir, das Richtige zu tun.

MJJC: Die meisten Bücher über Michael sind mit viel Sensationsgier geschrieben. Ihres nicht. Warum ist das so und warum haben sie sich zu einer anderen Art Bericht entschieden?

B & J: Sensationsgier ist genau das Gegenteil von dem, was wir schreiben wollten. Erstens war unsere Zeit mit Mr. Jackson nicht „sensationell“, weder im Guten noch im Schlechten. Es gab keine großen Tabloid-Skandale, aber auch keine ausverkauften Stadien-Konzerte. Der Großteil der zweieinhalb Jahre mit Mr. Jackson waren eine ruhige Zeit, in der er überwiegend darauf fokussiert war, seine Kinder groß zu ziehen und ihnen ein Zuhause zu geben. Es gab viele Spannungen und Dramen mit seiner Familie und mit geschäftlichen Dingen, aber kein großes Spektakel, so dass unsere Geschichte eine Chance bietet, zu erkennen, wie der Mensch abseits der Kameras wirklich war. Wir sagen den Menschen immer, ‘wir arbeiteten nicht für den King Of Pop, wir arbeiteten für Michael Jackson.’ Das sind zwei unterschiedliche Personen. Erst ganz am Ende, als die This Is It- Maschinerie in LA startete, merkten wir, dass das Tabloid-Spektakel wieder begann, und nicht auf gesunde Weise. Aber davon waren wir nicht direkt betroffen. Wir blieben in Las Vegas und tätigten ein paar Angelegenheiten von Mr. Jackson dort, und wir sollten ihn in London wieder treffen um dort als Security von seinem gemieteten Anwesen eingesetzt zu werden.
Wir wollten die Geschichte auf diese Art erzählen, in unserer eigenen Sprache, um dem Leser das Gefühl zu geben, als wären sie beim Geschehen dabei. Vieles, was man über Michael Jackson lesen kann, hebt ihn entweder auf ein Podest oder wirft ihn in die Gosse. Wir wollten ein Buch, was ihm den verdienten Respekt zukommen lässt, seine Legacy ehrt, aber auch ein Buch, was auf dem Boden bleibt und ihn als normalen Mensch zeigt, denn das ist, was die meisten Menschen bei ihm missverstehen. Die Tabloids wollen ihn immer als Witzfigur zeigen, aber hinter dem King-Of-Pop-Spektakel war ein menschliches Wesen, voller Liebe und Generosität, der unter Schmerzen und Einsamkeit litt. Wir wollen der Welt den wirklichen Menschen zeigen, denn Michael Jackson verdient es, als Mensch behandelt zu werden.

Wir wählten auch, die Geschichte aus unserer Sicht zu erzählen, um Spekulationen aus zweiter Hand und aufgewärmte Tabloid-Stories, auf die sich andere Michael Jackson Bücher stützen, zu vermeiden. So wie die Medien Mr. Jacksons Leben bis zum heutigen Tag behandelten, glauben wir nichts, was über ihn geschrieben wird, was wir nicht selbst bezeugen können. Ausser dass wir auf einige gut dokumentierte Informationen verweisen (z.B. wie viele Thriller Alben verkauft wurden) und der Erwähnung einiger öffentlich bekannter Fakten (z.B über die Hypotheken auf Neverland) ist das Buch ein Bericht über das, was wir sahen und hörten, und wie unsere Reaktionen und Gefühle dazu waren. Wir wollten es so ehrlich und realistisch wie möglich.

MJJC: Viele Personen in Michaels Vergangenheit nutzen ihre Bekanntschaft oder ihr Arbeitsverhältnis mit ihm dazu, um Geld zu machen. Können sie uns sagen, was ihre Motivation war, dieses Buch zu schreiben?

B & J: Geld war nie unsere Motivation. Wir lehnten Angebote von Tabloids ab, die wollten, dass wir ihnen Dreck und Skandale aus Mr. Jacksons Leben servierten. (Wir hatten nichtmal Dreck, den wir ihnen hätten geben können, denn das ist nicht der Mann, den wir kennen.) Wie wir in der Einleitung des Buchs schreiben, verkauften wir es nicht für eine große Vorauszahlung an einen großen Verleger, der auf Tabloid-Geheimnisse wartet. Wir gingen zu einem kleineren Verlag, der uns eine geringe Zahlung leistete, um die Möglichkeit zu haben, das Buch so zu schreiben, wie wir es wollten. Wir behielten auch nichts von der Vorauszahlung für uns selbst. Wir investierten es darin, sicherzustellen, dass Mr. Jacksons Geschichte richtig geschrieben wurde. Das meiste zahlten wir an einen Schriftsteller, Tanner Colby, ein New York Times Bestseller-Autor, bei dem wir spürten, dass er die Geschichte mit dem gebührenden Respekt behandeln würde. Der Rest diente dazu, verschiedene Ausgaben zu decken, wie Reisen zu den Editoren, Meetings und ähnliche Dinge. An dem Buch werden wir nur verdienen, wenn ihr, die Fans, entscheidet, dass wir gute Arbeit geleistet haben, und wenn ihr dieses Buch unterstützen werdet. Das wird unsere Belohnung sein.


MJJC: Was dachten sie über Michael, bevor sie für ihn arbeiteten? Hat sich ihre Meinung dadurch verändert?

B & J: Wir waren beide immer große Fans von Michael, auch bevor wir für ihn arbeiteten. Bill hat immer noch sämtliche Singles von den Jackson 5. Javon hatte tatsächlich Smooth Criminal als Klingelton, als er den Anruf bekam, für Mr. Jackson zu arbeiten. Keiner von uns glaubte die Vorwürfe, die gegen ihn gemacht wurden, oder die anderen verrückten Dinge, die die Medien druckten. Er schien immer so nett und sanft-sprechend, als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun.
Leider ist es so, wie bei allen Prominenten, deren Leben durch die Tabloids verzerrt wird, dass du zwar nicht glaubst, was geredet wird, aber auch keine persönliche Kenntnisse über sie hast. Als wir dann die Möglichkeit bekamen, für ihn zu arbeiten, achteten wir mehr auf ihn und seine Handlungen, und wir sahen, wie sich die Dinge bestätigten, die wir immer von ihm glaubten. Wir sahen, was für ein verantwortungsbewusster Vater er war und wie er sich um diejenigen kümmerte, die weniger Glück im Leben hatten. Unsere Meinung über ihn hat sich also nicht wirklich geändert, aber es war schön zu erfahren, dass der Michael Jackson, den wir als Fans unterstützten, nicht der Michael Jackson war, den uns die Medien verkaufen wollten.

MJJC: Hatte Michael einen Lieblings-Radiosender, den er hörte, wenn er im Auto/SUV unterwegs war?

B & J: Mr. Jackson hörte im Auto nur klassische Musik. Manchmal, wenn einer von uns das Radio auf einen R&B Sender eingestellt hatte, sagte er, wir sollten es so lassen, aber ansonsten war es so gut wie immer Klassik – mit einer Ausnahme. Einmal lief ein Song im Radio, und nachdem er ihn gehört hatte, lies er uns zu Best Buy fahren, um ihn für ihn zu kaufen. Dann spielte er es immerzu im Auto und sang mit – und er sang diesen Song mit Überzeugung. Das Lied sprach ihn wirklich an, und all das, dem er ausgesetzt war. Aber dazu müsst ihr das Buch lesen.

MJJC: Lud Michael je Fans zu sich nach Hause ein?

B & J: Mr. Jackson lud oft Fans dazu ein, Neverland zu besuchen, aber die Häuser, die er in Las Vegas mietete waren nicht das gleiche. Es waren keine Häuser, die er zeigen wollte. Es waren einfach nur Aufenthaltsorte. Deshalb hatten wir nie Fans dort drinnen. Die meiste Zeit mit Fans verbrachten wir im Auto, am Weg von oder zum Haus. Wir hielten immer an und er grüßte sie und unterhielt sich etwas mit ihnen.
Als er in Las Vegas lebte, sah sich Mr. Jackson nach einem neuen Auto um, und an einem Sommerabend arrangierten wir für ihn eine Testfahrt in einer SUV-Stretch-Limousine. Das Fahrzeug hatte Platz für 16 Personen. Als wir die Ausfahrt heraus fuhren, waren dort etwa 5 Fans vor dem Tor. Mr. Jackson sagte dem Fahrer, er solle anhalten, er kurbelte das Fenster herunter und fragte die Fans, ob sie mitfahren wollten. Er öffnete dann die Tür und sie sprangen hinein. Wir fuhren etwa 45 Minuten herum, und Mr. Jackson unterhielt sich mit den Fans. Auch wenn es für uns als Security nervenaufreibend war, es ging alles gut. Ihm gefiel es, und ihnen auch.

MJJC: Hörten sie Michael je ohne sein Falsetto sprechen?

B & J: Nein. Mr. Jackson sprach immer mit der gleichen, ruhigen, sanften Stimme die er in der Öffentlichkeit benutzte.

MJJC: Michael liebte es, viel zu lesen. Wissen sie, ob er Romane oder Autobiografien oder wahre Geschichten bevorzugte? Falls er Romane las, was war seine Lieblings Thematik?

B & J: Mr. Jackson las quasi alles, was er in die Finger bekam. Wir unternahmen ständig Fahrten zu Barnes & Noble, um in einer Nacht 5 oder 10 Tausend Dollar für Bücher aus zugeben. Falls er bestimmte Präferenzen hatte, konnten wir es nicht feststellen. Wenn es ein Buch gab, das wir ihn regelmässig lesen sahen, war das die Bibel.

MJJC: Können sie uns den Unterschied zwischen dem „öffentlichen“ Michael und dem „privaten“ Michael beschreiben?

B & J: Der „öffentliche“ Michael Jackson war ein Entertainer. Der „private“ Michael Jackson war ein Vater, ein Sohn. Der öffentliche Michael war sehr Image-bewußt. Wenn er wußte, er würde irgendwo hingehen wo es viele Kameras geben würde, lies er seinen Hair-Stylist einfliegen und bekam ein einmaliges Outfit von einem Top-Designer. Er verbrachte 4 – 5 Stunden damit, sich selbst für die Kameras und die grelle Beleuchtung vorzubereiten. Der private Michael liebte es einfach, mit seinen Kindern zusammen zu sein, Filme an zu sehen, Popcorn zu essen und sorglos im Pyjama durchs Haus zu laufen.

MJJC: Können sie einen typischen Tag im Leben von Michael Jackson beschreiben?

B & J: Die geschäftliche Seite von Mr. Jacksons Leben war eine immer fortlaufende Maschine. Durch sein Management und seine Juristen waren seine Tage oft verplant mit Konferenzen, Telefonaten und Meetings. Täglich wurde für Mr. Jackson ein Plan ausgearbeitet, wo er hin musste und mit wem er sprechen musste. Manchmal folgte er dem Termin-Plan und manchmal sagte er, ‘zum Teufel mit dem Plan’ und tat, was er wollte.



MJJC: Was war beim Schutz von Michael Jackson das beängstigendste was er tat und der Grund, weshalb sie am meisten um seine Sicherheit besorgt waren?


B & J: Um ehrlich zu sein, am Anfang wart ihr das, die Fans. So wie bei jedem Prominenten, für den wir arbeiten, geht es immer darum, die Fans und Massen auf Armlänge entfernt zu halten. Jeder ist eine potentielle Bedrohung. Natürlich war Mr. Jacksons Verhältnis zu seinen Fans anders. Er drehte sein Fenster hinunter und winkte die Leute herbei, um sich zu unterhalten. Als Security ist es normal, dazwischen zu gehen und als Puffer zu dienen, aber Mr. Jackson winkte uns immer zu Seite und sagte „Seid nett zu meinen Fans. Sie werden nie zulassen, dass mir etwas passiert.“ Er wusste, dass seine Fans seine größten Unterstützer und Beschützer waren.

Aber ansonsten und wegen der Schutz seiner Kinder, war Mr. Jackson sehr wachsam über seine Sicherheit. Da er sein Leben lang der berühmteste Mensch der Welt war, wußte er alles über Personenschutz und Privatsphäre, so dass es selten vorkam, dass er sich selbst in eine gefährliche Situation begab. Er dachte auch immer an den Fan, der John Lennon erschoss. Er wußte, dass einige Leute zu obsessiv waren und er hatte Angst, dass jemand sein Fan-Sein nutzen könnte, um ihm nahe genug zu kommen, um ihn zu verletzen. Aber auch wenn Mr. Jackson seinen Schutzschild lockerte um seinen Fans nahe zu sein, taten wir als Security das niemals.


MJJC: Wie ging Michael mit all dem Tabloid-Trash, der über ihn geschrieben wurde, um? Wie fit war Michael am Computer? Benutze er oft das Internet? Welche Seiten hat er besucht? Durften seine Kinder fernsehen oder das Internet benutzen?


B & J: Er ging garnicht damit um, er weigerte sich. Er schloss es völlig aus seinem Leben aus. Er wollte nicht, dass seine Kinder dem ausgesetzt sind. Weil verschiedene Talk Shows immer noch Witze über ihn machten, gab es kein TV oder Kabel TV im Haus. Sie sahen sich nur Filme und Shows auf DVD an. Die einzigen Zeitungen, die er regelmässig las, waren das Wall Street Journal und der Robb Report, denn beide enthalten keine Tabloid-News. Immer wenn er zu einem Zeitungsladen oder Buchgeschäft ging, informierten uns seine Manager darüber, ob es aktuelle Ausgaben gab, die etwas negatives über ihn berichteten. Wenn es welche gab, ging einer von uns vorraus und nahm all diese Exemplare aus dem Regal. Aus dem gleichen Grund ging er nie ins Internet und erlaubte es auch seinen Kindern nur, wenn sie beaufsichtigt wurden. Er surfte nur ein paarmal im Internet, nachdem Bill ihm gezeigt hatte, wie man auf Ebay Sammlerstücke kauft und darauf bietet. Da er sich selbst von den Medien abgeschnitten hatte, wart ihr, die Fans, einer der besten Nachrichtendienste für Mr. Jackson. Er las jeden einzelnen Brief, den er bekam; wir machten lange Autofahrten, und er saß hinten und ging die Post durch. Er bekam Briefe von Leuten, die über ihre Erlebnisse in China schrieben, dem Mittleren Osten, von überall her. Sie machten ihm Vorschläge, worüber er singen sollte. Diese Briefe waren seine Inspiration und seine Verbindung zur Aussenwelt.


MJJC: Erzählen sie uns etwas mehr über Michaels Verhältnis zu seinen Kindern. Wie erzog Michael seine Kinder?


B & J: Für die Mitglieder der MJJ Community ist es sicher keine Überraschung, dass Mr. Jackson ein sehr netter und liebevoller Vater war. Was die Leute vielleicht nicht wissen ist, wie aufmerksam und engagiert er in jedem Aspekt ihrer Erziehung war. Er wußte über alle staatlichen Anforderungen des Homeschoolings bescheid, und er setzte sich jede Woche mit dem Lehrer hin, um über die Stundenpläne zu sehen und um sicher zustellen, dass seine Kinder alle nötigen Ziele erreichten. Wenn wir das Haus verliessen und es draussen kalt war, und Blanket seine Mütze und Handschuhe nicht hatte, bekamen wir einen Anruf, „Kommt zurück. Du hast die Handschuhe vergessen.“ Er war für alles da, in jeder Beziehung. Man kann sicher davon ausgehen, dass Vater zu sein zu der Zeit das Wichtigste in Mr. Jacksons Leben war, wichtiger, als das Aufnehmen, Performen und sonstiges. Die Kinder standen an erster Stelle – immer.


Ehrlich gesagt musste Mr. Jackson seine Kinder nicht oft disziplinierten. Meistens benahmen sie sich gut, sehr höflich, sie sagten immer „bitte“ und „danke“ für alles. Blanket war der Wilde, der Rebell. Wenn sich einer von ihnen daneben benahm, oder bei einer Schulaufgabe schlecht abschnitt, konnte es sein, dass er sich mit demjenigen zu einem Gespräch hinsetzte, oder er nahm ihnen ein paar Privilegien weg, in dem er eine Filmnacht strich oder ähnliches. Aber auch das war selten. Er war ein ausgezeichneter Vater und er vermittelte diesen Kinder einen guten Charakter und Werte, und das erkennt man daran, wie sie mit dem enormen Druck umgehen, dem sie seit seinem Tod ausgesetzt sind.


MJJC: Besuchte Michael in Las Vegas jemals einen Nacht-Club?

B & J: In Vegas war Mr. Jackson sehr darauf fokussiert, Vater zu sein, den Kindern abends mit den Hausaufgaben zu helfen und früh aufzustehen, um ihnen Frühstück zu machen, und sie für die Schule anzuziehen. Es gab also nicht viele Ausgeh-Nächte. Wir gingen zu einem Prince-Konzert am Strip, und Mr. Jackson lehnte die Einladung zu einem backstage-Gespräch mit Prince ab. Es war spät und seine Kinder waren noch auf, und er wußte, sie würden nicht schlafen, bis er nach Hause käme. Also fuhren wir direkt mit ihm nach Hause. Wir gingen in einen Nachtclub, als wir im Januar 2008 im Palms waren. Mr. Jackson wollte einfach etwas ausgehen und Leute beobachten. Dieser Club hatte eine VIP-Loge von wo aus man alles überschauen konnte, also machten wir das für ihn fest. Wir waren vielleicht für 3 Minuten in dem Club, als der DJ begann einen seiner Songs zu spielen; sie mixten ihn und schnitten ihn mit einigen anderen Songs zusammen. Mr. Jackson wippte mit dem Kopf den Tackt mit und er sagte: „Wow, ich wußte nicht, dass sie immer noch meine Musik spielen.“ Wir dachten „was?“ und sagten zu ihm: „Sir, sie spielen ihre Musik noch ständig. In Bars, in Clubs und überall.“ Er sagte: „Tatsächlich?“ Er schien überrascht. Er war aus dem Spotlight heraus und für so lange Zeit von der Klatschpresse malträtiert worden, dass er zu der Zeit wohl wirklich darüber beunruhigt war, dass die Welt sich einfach weitergedreht hatte und er nicht mehr bekannt war. Es machte ihn wirklich glücklich, seine Songs in einem Club wie diesem zu hören.


MJJC: Wann erlebten sie ihn am glücklichsten? Wann am traurigsten?


B & J: Am glücklichsten sahen wir ihn immer während den stillen, einfachen Momenten, wenn wir ihn z.B. mit seinen Kindern unbemerkt ins Kino bringen konnten, und er die Premiere eines großen Action-Films zusammen mit einem großen Publikum ansehen konnte, wie eine ganz normale Familie. Oder auch in der Zeit, die wir in Virginia verbrachten, als er mit seinen Kindern in einem Haus wohnte, mit einem riesigen Hof. Aus der Entfernung konnte man die vier ums Haus herumlaufen sehen und sie spielten und lachten. Es war gut, ihn lachen zu hören. Und er lachte auch sehr laut.


Am traurigsten erlebten wir ihn, als sein Bruder Randy mit dem Auto durch das Tor brach und sich in die Einfahrt stellte und Geld verlangte, und dabei Mr. Jackson die Chance nahm an Elizabeth Taylors Geburtstagsparty teilzunehmen. Die ganze Geschichte dazu steht im Buch, aber nachdem das passierte verschwand Mr. Jackson in seinem Zimmer und wir sahen und hörten drei Tage lang nichts von ihm.


MJJC: Hat Michael ihnen den Moonwalk beigebracht?


B & J: Er zeigte uns nie den Moonwalk, aber er erzählte uns, wie der Lean in Smooth Criminal funktionierte. Verblüffend!

MJJC: Wer war ihrer Meinung nach ein wirklich guter Freund von Michael? Wer stand in guten und schlechten Zeiten zu ihm? Mit wem telefonierte Michael am häufigsten?


B & J: Mr. Jacksons Mutter war wohl die Einzige, die selbstlos immer zu ihm stand. Und es gab Miko Brando, Chris Tucker, Eddie Griffin und Rev. Jesse Jackson, die ihn ein paar Mal besuchten, und ihre Freundschaft schien aufrichtig zu sein, aber das Verhältnis zu seiner Mutter schätzte und bewertete er am höchsten.

MJJC: Erzählte Michael Witze?

B & J: Mr. Jackson hatte sehr viel Humor. Er machte oft mit uns und den Kindern Spässe und wir lachten viel zusammen. Wir haben uns auch bemüht, das in diesem Buch wiederzugeben, denn vieles, was über ihn geschrieben wird, zeigt nicht diese wunderbare Seite von ihm.


MJJC: Gab es eine Gelegenheit, bei der sie Michael aus irgendeinem Grund wirklich wütend erlebten?


B & J: Mr. Jackson war bekanntlich nicht streitlustig. Er mochte keine Konflikte, aber so wie er von den Paparazzi und einigen Leuten in der Musikbranche behandelt wurde, gab es vieles, über das er sich ärgern konnte. Manchmal kam es heraus. Meistens arbeiteten wir für den netten, sanften Mann, der ‘Heal the World’ sang, aber ab und zu erlebten wir auch den Typ von ‘Scream’

An einem Nachmittag im Frühjahr 2007 war Mr. Jackson an Bills Mobiltelefon wegen einem Konferenzanruf mit seinem Manager und seinem Anwalt. Wir hörten im Security-Trailer einen lauten Krach und liefen in die Küche um zu sehen, dass er das Telefon durch die Glastür geworfen hatte, die in tausend Teile zersprungen war. Er hielt seine Hände an den Kopf und sagte: „Sie sind alle Teufel. Ich sollte meinen Vater kommen lassen, um ihnen einen Arschtritt zu verpassen.“ Dann bot er Bill an, ein neues Handy zu kaufen.


Es gab noch eine weitere Begebenheit, in Washington, DC, als Mr. Jackson eine Überwachungskamera sah, von der er dachte, sie nähme ein verbotenes Video seiner Kinder auf. „Die Beherrschung verlieren“ beschreibt nicht wirklich seine Reaktion, aber dazu müsst ihr das Buch lesen.


MJJC: Wie oft besuchten Friend und Flower Michael? Haben sie von den beiden seit dem Memorial noch einmal etwas gehört?


B & J: Friend und Flower besuchten ihn nur, als wir in Virginia waren, und natürlich getrennt voneinander. Seit dem Memorial hat Bill gelegentlich per E-Mail Kontakt mit Flower, meistens am Jahrestag von Mr. Jacksons Tod oder an seinem Geburtstag.


MJJC: Schien er bereit und fit für die This Is It Konzerte? Hatte er Angst? War er besorgt? Wollte es nicht tun aber verpflichtete sich dazu?


B & J: Meistens schien Mr. Jackson bei guter Gesundheit zu sein, aber er erwähnte, dass er nicht in der Lage sei, für eine solche extreme, athletische Performance, wie er sie während der Bad- und Dangerous-Tour gegeben hatte. Er war 50 Jahre alt, und einige dieser Jahre waren sehr hart für ihn. Seine Stimme war in großartiger Form, erstaunlich wie immer, aber der Veranstalter stellte physische Anforderungen, von denen er wusste, dass er sie nicht leisten konnte. Als die Idee, 50 Shows zu machen aufkam, hörten wir ihn am Telefon sagen: „Ich kann keine 50 Shows machen.“ Er sagte es in einem Ton, als wären diese Leute verrückt, ihn überhaupt danach zu fragen. Aber was immer geschäftlich vor sich ging, er war in eine Ecke gedrängt worden und ihm wurde gesagt, er habe keine Wahl. Es war nicht etwas, was er mit großem Enthusiasmus tat.


MJJC: Sie sagten, sie sprachen mit Michael bevor er starb. Schien er glücklich zu sein? Können sie über ihr letztes Telefongespräch sprechen? Was war das letzte, was Michael ihnen sagte?


B & J: Unsere letzten Gespräche mit Mr. Jackson waren nur kurze Anrufe über geschäftliche Angelegenheiten. Es wurde nichts signifikantes gesagt, denn es wußte ja keiner, was passieren würde. Javons letztes Gespräch mit Mr. Jackson fand einige Wochen vor seinem Tod statt; Mr. Jackson fragte nach ein paar Dingen, die er in einem Lager in Las Vegas hatte und erkundigte sich nach Javons Familie, so wie er es immer tat. Bills letztes Gespräch mit Mr. Jackson fand ein paar Tage vor seinem Tod statt. Er schien gut gelaunt. Wir waren in Vegas und arbeiteten an den Security-Plänen für London, und Mr. Jackson rief an, weil er uns in LA haben wollte und darüber Absprachen treffen wollte. Wir kamen nicht mehr rechtzeitig nach LA.


MJJC: Was vermissen sie an ihm am meisten?


B & J: Am meisten vermissen wir diese stillen, einfachen Momente, einfach zu sehen, wie er sein Leben als Vater geniesst, wie er z.B. versucht, Paris die Haare zu kämmen, und es nicht richtig macht, oder wenn er Blanket sagte, nicht vom Thema abzuschweifen, oder Prince und Paris bei ihren kleinen Geschwisterstreitigkeiten half. Wir vermissen es auch, lange Fahrten mit ihm zu unternehmen und einfach über alles mögliche zu reden. Er bat uns, das Radio leiser zu stellen und er fragte nach unseren Familien und wie es unseren Kindern geht. Wir sahen ein Mädchen über die Strasse laufen, und er fragte uns, ob wir sie süß fänden, und wenn wir sagten, sie sei nicht unser Typ, meinte er, wir bräuchten wohl eine Brille, denn sie sei klasse. Wir vermissen auch die Aufregung, mit ihm zusammen zu sein und nie zu wissen, was der Tag bringen würde.

MJJC: Gibt es eine Botschaft, für die Mitglieder der MJJC und an Michaels Fans?

B & J: Die Fans sollten wissen, dass sie, abgesehen von Mr. Jacksons Mutter und seinen Kindern, an erster Stelle in seinem Leben standen. Er schätzte die Unterstützung, die seine Fans ihm während aller Höhen und Tiefen zukommen liessen sehr, und er liebte sie, weil sie sich nie von ihm abwandten. Ihm war immer bewusst, dass es ohne die Fans keinen King Of Pop geben würde. Er verdankt euch alles. Und auch wir verdanken euch etwas. Wie wir es im Buch schreiben: es gäbe kein Buch ohne die Unterstützung und die Liebe von Mr. Jacksons Fans. Wir schrieben Remember The Time für euch. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass wir unterstützt werden, denn ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Unsere Liebe geht an alle Fans und Unterstützer von Mr. Jackson.



Übersetzung: M.v.d.L.
Nach oben Nach unten
Arnaud

avatar

Anzahl der Beiträge : 859
Anmeldedatum : 25.04.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   So 8 Jun 2014 - 17:11

Gerade gelesen, danke, Vivienne bzw. Maja! :)

Liest sich in der Tat ganz nett. :)

Schon krass, wie aggressiv MJ werden konnte und Handys gegen Türen warf, die in Teile zerplitterten, hihi … Jepp, das war wohl in der Tat der Scream-Michael … ;)

Bis heute ist mir nicht so ganz klar, warum Michael zeit seines Lebens diesen Versteck-Zirkus mit seinen Kindern machen musste … Mich würde immer noch die US-Rechtslage diesbezüglich interessieren.
Wer bspw. in Deutschland Photos der Kinder von Dieter Bohlen oder Harald Schmidt druckt oder publiziert, hat am nächsten Tag eine deftige Klage und erhebliche Kosten am Hals …

Bei Madonna ist es wohl etwas anderes, sie schiebt ihre Tochter Lourdes geradezu ins Showbusiness, sieht sie möglicherweise als eine mögliche Nachfolgerin ihrer an.

Michael wollte seine Kinder jedoch nicht in der Öffentlichkeit sehen. War wohl sein gutes Recht.


Das Interview liest sich insgesamt recht traurig. Es scheint, als kam Michael nach 2003/2005 letztlich nie mehr wirklich auf die Beine. Es blieb wohl bei Versuchen …

Das erreichte ja einen Grad, dass er offenbar nicht mal mehr so richtig Herr war über die Entscheidung, ob er nochmal auf Tour gehen würde/sollte oder nicht …

Wahrscheinlich wäre es wirklich besser gewesen, TII gar nicht erst anzufangen oder um etliche Jahre zu verschieben …


Trotz allem, bei allem Verständnis für Michaels Bedenken bzw. Angst, 50 Konzerte zu geben, muss abermals klargestellt werden, dass Konzerte eben nicht töten. Es war der offensichtliche, nicht fassbare Wahnsinn mit all den Medikamenten und dem schrecklichen Propofol …

Natürlich war immer klar, dass es den Bad- oder Dangerous-Tour-Michael nie mehr geben würde …
Natürlich wäre TII das Niveau der HIStory-Tour bzw. MJ & friends oder meinetwegen von MSG 2001 gewesen, aber das war doch grundsätzlich keineswegs zu verachten, im Gegenteil.
Das hätte Michael schon hingekriegt.

Und das mit den 50 Konzerten liest sich so auch hier quasi so, als hätte er 50 Tage lang am Stück jeweils ein Konzert pro Tag geben müssen … So war das aber doch nicht bzw. wäre es nicht gewesen …

Es waren doch zunächst 27 Konzerte oder so gewesen, verteilt über den ganzen Sommer 2009 …

2010 wären es weitere 23 gewesen …

Also 2 verhältnismäßig kleine, nette Legs gewesen – viel kleiner als seinerzeit bei den früheren Tourneen …

Na ja, was soll's …


Ach ja, hehe, lustig fand ich die Zeilen, dass Michael einerseits gewissermaßen Angst vor seinen Fans hatte bzw. gehabt haben soll und sie immer auf Distanz gehalten wurden, andererseits ließ Michael offenbar auch schon mal spontan mehrere einfach so ins Auto springen und machte eine Spritztour mit ihnen, hihi … :D ;)


Hehe, OK so viel mal dazu. :)
Nach oben Nach unten
greatfanin

avatar

Anzahl der Beiträge : 67
Anmeldedatum : 07.05.13
Ort : Weltbürger

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mo 9 Jun 2014 - 8:49

das ist ein interessantes Interview zu dem Buch.
Schön, einen Einblick auf deutsch gewonnen zu haben.
Schade, dass das Buch nicht auf deutsch erhältlich ist.
Nach oben Nach unten
Nite Line

avatar

Anzahl der Beiträge : 579
Anmeldedatum : 08.11.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 10 Jun 2014 - 20:09

Offener Brief an die Fans:

Zitat :
Dear MJFam:
It has been a week since our new book, Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days, went on sale. Since we hit stores, the response we’ve received from fans has been overwhelmingly positive. But there are a few questions and concerns circulating around that we’d like to address directly.
Fans on Twitter and Facebook have had a lot of questions about why we did the book, how we handled ethical concerns about Mr. Jackson’s privacy, why we didn’t take any money up front for writing the book, and so on. We’ve already addressed most of these in the in-depth Q&As published on the MJJ Community fan site and the Michael and the Truth blog, so we won’t repeat the answers here. What we would like to speak on is the reaction some fans have had based on that’s being said about the book in the tabloid media.
Yes, the tabloids have taken things from the book out of context and blown them up to make Mr. Jackson look “crazy.” Nobody should be surprised about that. And trust us, we’re more upset about it than you are. Our publishers have complained to the newspaper editors, repeatedly. One London tabloid had to be threatened with legal action to stop a story that deliberately distorted our words to the point of being libelous. That one article we were able to kill, but as Mr. Jackson knew all too well, there is only so much you can do to shut the tabloids up. The media will twist and sensationalize. They always do. Which is why we put our story in a book so that fans could go around the media and get the truth firsthand.
Our only motivation in doing this project was to give the world an honest, sincere, and respectful portrait of Mr. Jackson as a man and as a father. Still, some in the fan community have been tweeting and writing us with complaints based on the distortions in the media, not on what’s actually written in the book. The ultimate irony of all of this is that Michael Jackson’s fans are paying attention to what’s being said about Michael Jackson in the tabloids, even though you’re the ones who know that you shouldn’t pay any attention to anything the tabloids say about Michael Jackson.
All we are asking is that you judge the book on its merits, that you judge our motivation and our integrity based on what we have produced. You shouldn’t form a decision based on what the media is saying—and you shouldn’t just listen to us, either. (Obviously, we’re a little biased.) There is only one group you should be paying attention to: the fans who have actually read the book. They know the truth.
We’ve started going through all the fan reviews we’ve received via email, Twitter, Goodreads, and Amazon, and we’ve compiled the best of them on our website for you to peruse. We even reached out to a few of these readers and asked them to submit video testimonials discussing their reactions to the book in greater detail. Three of the videos have been posted so far. More will be go up in the days ahead. They are wonderful and informative to watch.
Right now, as you’ll see, the response from fans has been incredibly supportive. But we do welcome all opinion and thoughtful debate—positive and negative, celebratory and critical—as long as that opinion is based on knowledge about what is actually printed inside the
book. For his entire life, Michael Jackson was plagued by people who rushed to judgement without taking the time to learn the facts and make informed decisions. We don’t need to be doing the same thing to each other.
We don’t expect every person on Earth to love the book or agree with everything we’re doing, and we understand the healthy skepticism that many in the fan community have. You were MJ’s most passionate protectors in life, and you’ve continued that role since his passing. We respect that. All we ask is that you read what other fans have to say, watch their testimonials, and then make up your own mind.
Many thanks and God bless,
Bill Whitfield & Javon Beard

http://www.mjworld.net/news/2014/06/10/bodyguards-open-letter-to-the-fans/


  
I would like to be remembered as a person who came and brought light to the world    
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 10 Jun 2014 - 21:17

Erstmal danke an Vivienne fürs Einstellen des übersetzten Artikels, und auch an Maja ein Dankeschön für die Übersetzungsarbeit. Ich hoffe, dass es dieses Buch dann auch mal auf Deutsch geben wird. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben ;)

Nite Line, danke für den offenen Brief. Worum gehts denn da, gibts dazu vielleicht eine Übersetzung?
Nach oben Nach unten
Vivienne

avatar

Anzahl der Beiträge : 548
Anmeldedatum : 23.05.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 11 Jun 2014 - 0:29

Danke auch an Nite Line für's Einstellen des Briefes der Bodyguards. 

Wie es aussieht, haben sie es wirklich nicht einfach, allein aufgrund der Tatsache, dass im Vorfeld dieses Buches bereits Stimmung dagegen gemacht wurde, ohne dass jemand den Inhalt kannte. Sie schreiben, und das könnte man als Zusammenfassung des Briefes betrachten, man soll sie nicht aufgrund von Berichten in den Tabloids beurteilen, sondern ihnen eine Chance geben, und erst das Buch lesen. 

Und es gibt eine Gruppe von Leuten, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte, und das sind die Fans, die das Buch bereits gelesen habe. Sie kennen die Wahrheit. 

Einer dieser Fans ist Damien Shields. Er gehört zu diesen Fans, die das Buch bereits gelesen haben, und er hat in seinem Blogg ein Review zum Buch der Bodyguards geschrieben. 

Kurze Zusammenfassung des Damien Shields Artikels:


Fünf Jahre nach dem Tod von Michael Jackson haben seine Bodyguards, Bill Whitfield und Javon Beard zusammen mit dem Autor Tanner Colby das Buch 'Remember The Time – Protecting Michael Jackson In His Final Days' geschrieben. Es vermittelt einen bisher nicht bekannten Eindruck, wie die letzten Jahre von Michael Jacksons Leben wirklich abliefen.

Damien Shields ist der Meinung, dass Michael selbst zwar nicht gewollt hätte, dass dieses Buch geschrieben wird, und diese Tatsache erkennen die Autoren in der Einführung auf der ersten Seite auch an. Aber er hatte auch nicht gewollt, dass all diese Lügen und sensationsgierigen Tabloid Stories zu seinen Lebzeiten über ihn geschrieben wurden, und doch wurden sie geschrieben. Und sie werden vermutlich bis in alle Ewigkeit weitergeschrieben werden. Deshalb ist dieses Buch wie eine frische Brise, die die Wahrheit über das Leben des King of Pop beleuchtet, zu bewerten.

Wenn er ein neues Buch über Michael liest, schreibt Damien Shields weiter, schaut er immer erst mal nach, ob es neue, fasznierende Einblicke oder neue Informationen enthält. Meistens ist das nicht so, und er betrachtet es als Zeitverschwendung. Dieses Buch allerdings liefert vom Anfang bis zum Ende unglaubliche Einsichten und neue Informationen.

Das Buch ist ohne Sensationsgier geschrieben, nichts wurde beschönigt, und das musste es auch nicht. Michael wird als hingebungsvoller und beschützender Vater, der seine Kinder mehr als alles in der Welt liebt, beschrieben. Die Kinder selbst als höflich, bescheiden und intelligent.

Unter den Fans kam die Diskussion auf, ob es in Ordnung ist, dass private Details aus dem Leben der Kinder besprochen werden. Allerdings sind es auch nur sehr wenige Details, die die Kinder betreffen. Es geht um Dinge wie Blanket's Begeisterung für Nilpferde im Zoo, oder wie Paris Bill Whitfield eine Tasse heiße Schokolade bringt, oder wie Prince spielerisch versucht, die Bodyguards auszutricksen, und sie dazu zu bringen, ihm Süßigkeiten zu kaufen.

Seit Michael gestorben ist, haben die Kinder freiwillig ihr privates Leben offen gelegt. Sie tragen keine Masken mehr, sie sind im Fernsehen aufgetreten, und haben diverse Accounts in sozialen Netzwerken. Die Medien haben über Paris' Probleme berichtet, usw. Mit solchen Geschichten sind die Geschichten im Buch nicht vergleichbar.

Interessant ist auch zu erfahren, wer hinter Michael's Rücken gegen ihn gearbeitet hat und wer nicht. Hier wird besonders über die seltsame Beziehung zu seiner Managerin Raymone Bain gesprochen. Bain hat Michael's gesamtes Imperium von ihren Büro zuhause aus verwaltet. Das war etwas, wovon Michael lange Zeit keine Ahnung hatte (er dachte, sie hätte eine Firma).

Michael schien sie manchmal soweit wie möglich aus allem heraushalten zu wollen. Er wollte nicht mal, dass die Bodyguards ihr berichteten, wo sie waren. Sie war verantwortlich für die Gehaltsabrechnung, die nie in Ordnung war, und mit der Zeit immer schlechter wurde.

Die Bodyguards wurden zeitweise monatelang nicht bezahlt. Michael selbst hat Bain durch das Telefon angeschrien, sie soll sie endlich bezahlen. Sie sagte ja, sie macht es, aber sie hat es nie getan.
Man fragt sich, warum Michael sie nicht früher entlassen hat, und man fragt sich auch, warum Whitfield und Beard nicht selbst den Job hingeschmissen haben.

Einige interessante Erinnerungen drehen sich um Sony Music und das Thriller 25 Projekt. Diejenigen die glauben, dass Michael Sony wirklich hasste, finden in diesem Buch die Bestätigung. Wer geglaubt hat, weil Thriller 25 bei Sony erschien, bedeutete, Michael hätte sich mit dem Label ausgesöhnt und wäre wieder gut mit Sony ausgekommen, der irrt sich.

Weiter wird über Michael's Großzügigkeit berichtet, z.B. dass er Geld an die Obdachlosen von Las Vegas verteilt hat, ohne seine Identität preiszugeben.

Auch über die Mitglieder der Jackson Family wird in diesem Buch berichtet.

Einige der Erinnerungen sind lustig, einige sind ziemlich traurig.
In jedem Fall sind die Geschichten aufrichtig erzählt, einfach so wie sie waren. So wie Whitfield und Beard sie gehört, gesehen, erlebt haben, und wie sie sich daran erinnert haben.

Nach oben Nach unten
Arnaud

avatar

Anzahl der Beiträge : 859
Anmeldedatum : 25.04.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 11 Jun 2014 - 1:40

Danke, Vivienne, mal wieder. :)

Gerade mit Interesse gelesen. :)


Jepp, immer verdächtig, wenn bestimmte Kreise versuchen, einen meinungsmäßig zu erziehen, und einem vorschreiben bzw. nahelegen wollen, wie man über welche Dinge zu denken hat und wie nicht …

Selbstverständlich trägt Sony Music einen entscheidenden Anteil daran, dass Michael Jacksons Musikkarriere zerstört wurde.

Und das nicht erst bei "Invincible" – bei "Invincible" war es nur halt eben so offensichtlich, dass es eben eine breitere Mehrheit merkte …

Dass "Dangerous" sowie "HIStory" sowie "Blood On The Dance Floor" unter den Erwartungen blieben und dass so auch das sehr wohl mit dieser Plattenfirma zu tun hat, merkte bekanntlich kaum jemand.


Und jepp, schon sehr abenteuerlich, zu behaupten, 2007/2008, im Zuge von Thriller25, wäre alles wieder in bester Ordnung gewesen … Sicher.
Thriller25 war doch im Grunde ebenso nichts anderes als liebloser Mist.
Wenn ich aber eben eine halbe Milliarde Dollar Schulden habe und alles aus dem letzten Loch pfeift, unterschreibe ich halt jeden Scheiss, so auch eben Thriller25 oder … TII …

Weil Michael sich ab 2003 ff. besondere Gedanken darüber gemacht hat, ob ihm diese oder jene Plattenfirma besonders gefällt oder nicht … Ich denke, der Mann wird in diesen Jahren ganz andere Probleme gehabt haben als diese …


Auch in Sachen La Toya Jackson habe ich bis heute meine eigene Meinung, völlig unabhängig davon, ob Michael ihr nun angeblich verziehen haben will oder nicht …
Was diese Frau u.a. insbesondere 1993 getrieben hat – das äh … darf und sollte jeder selbst entscheiden, ob das nun verzeihungswürdig ist oder nicht …

Ich verachte La Toya Jackson so ziemlich. War mal wieder amüsant, kürzlich im Videotext(! :D ;)) zu lesen, die Frau hätte sich verlobt(!) … Schon krass … La Toya Jackson hat sich verlobt – ja unglaublich, selten eine derart relevante Information aus dem Hause Jackson mitbekommen! :D ;)


Was mir immer so bisschen auf die Nerven geht, ist die Tatsache, dass es bei Michael Jackson offenbar immer wieder der etwas merkwürdigen Klarstellung bedarf, was für ein lieber und guter Mensch er doch gewesen sei, und vor allem was für ein lieber, hingebungsvoller, toller Vater …
Es ist schon seltsam, dass es immer und immer wieder dieser Klarstellung bedarf …

Ob Michael zudem tatsächlich wirklich ein so guter Vater war, sei zudem mal dahingestellt. Ich denke, das sollten irgendwann mal seine Kinder beurteilen.
Mich hat mal der Satz eines Fans beeindruckt, der einmal sagte, Michael sei zwar zweifelsohne ein perfekter Entertainer gewesen, aber eben kein guter Vater. Denn wer seinen Kindern den anderen Elternteil, hier: die Mutter, wegnimmt, bei dem darf durchaus hinterfragt werden, ob das wirklich optimal für die Kinder ist. Ein Kind braucht wohl in der Tat Mutter und Vater, bzw. Vater und Mutter.
Und wer als, noch dazu alleinerziehender, Vater zumindest fahrlässig seine Gesundheit bzw. sein Leben(!) so aufs Spiel setzt – auch hier darf in der Tat die Frage aufgeworfen werden, ob das wirklich 100%-ig verantwortungsbewusst und im Sinne der Kinder war.


Oder ebenso merkwürdige Berichte von Fans, die regelmäßig schildern, wie toll welcher Song oder Clip im Bekanntenkreis ankommt oder wie letztens begeistert die Leute zu LNFSG abdancen … Das wird dann stets so bekanntgegeben, als sei dies eine ja besonders berichtenswerte Sensation …

Ich gehe eigentlich davon aus, dass es eigentlich selbstverständlich sein müßte und sich von selbst verstehen müßte, dass der Mann, der für Titel wie Dirty Diana, They Don't Care About Us, Earth Song oder Do You Know Where Your Children Are verantwortlich zeichnet, selbstverständlich mit Begeistertung aufgenommen wird?

Wenn allerdings Leute in irgendwelchen Diskotheken begeistert zu LNFSG abdancen und das offenbar für das Nonplusultra in Sachen Michael Jackson halten, dann kann man sie eigentlich nur bewundern.

Würde Michael heute noch leben, wäre er zweifelsohne lieber weiter pleite bzw. hochverschuldet, als mit solch einem Titel sich derart herabzulassen …


Dieter Bohlen äußerte sich mal recht radikal zu Corinna Mays Titel "I Can't Live Without Music" oder so ähnlich … Er sagte, solche Titel hätte er daheim zu Zehntausenden im Mülleimer rumliegen, und würde so was nicht mal für eine C-Seite verwenden … Hehe. ;) :)

Yo, so in etwa sehe ich es bzgl. LNFSG. ;)


Durchaus bewegend auch die Sache, dass Michael Geld an Obdachlose verteilte, ohne seine Identität preiszugeben.
Jepp, auch Elizabeth Taylor sagte so was Ähnliches mal bzw. dass Michael bspw. auch schon mal Krankenhäuser besuchte, ohne dass die Presse dabei war, oder?

Jepp. Während mich diese Art von Geschichten früher nicht wirklich interessierten, begann ich erst später die Hintergründe und den Sinn davon zu verstehen bzw. zu schätzen.

Das waren sicherlich groß(artig)e Gesten Michaels, immer, wo er war, Krankenhäuser sowie Kinderheime zu besuchen und die Kinder dort zu beschenken. Auf eine solche Idee muss man eigentlich überhaupt erst mal kommen.



OK, ich schweife aber insgesamt wieder mal ein wenig ab, daher so viel mal dazu. ;) :)
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 11 Jun 2014 - 14:29

@Vivienne schrieb:
Sie schreiben, und das könnte man als Zusammenfassung des Briefes betrachten,

@Vivienne schrieb:
Kurze Zusammenfassung des Damien Shields Artikels:

 kiss u  Danke Dir!

Ist doch ganz interessant, was Damien Shields über das Buch schreibt, und hört sich auch nicht negativ an.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 17 Jun 2014 - 13:22

:) Ich freu mich grad tierisch; das Buch wird 2015 auch auf Deutsch erscheinen!


Zuletzt von Sunflower am Di 17 Jun 2014 - 20:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
maja5809

avatar

Anzahl der Beiträge : 202
Anmeldedatum : 07.11.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 17 Jun 2014 - 19:08

winkie Ich habe zu dem Buch eine ziemlich ausführliche Review (vom All for love-Blog) übersetzt. Hier der link zur Übersetzung:

http://all4michael.com/2014/06/17/review-zum-buch-remember-the-time-protecting-michael-jackson-in-his-final-days/



Don't be fooled by my beauty... The light of my face comes from the candle of my spirit... ~ Rumi

www.all4michael.com
Nach oben Nach unten
greatfanin

avatar

Anzahl der Beiträge : 67
Anmeldedatum : 07.05.13
Ort : Weltbürger

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 17 Jun 2014 - 19:40

danke für die Infos, ich bin interessiert.
Nach oben Nach unten
Vivienne

avatar

Anzahl der Beiträge : 548
Anmeldedatum : 23.05.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 17 Jun 2014 - 21:49

Also, ich habe jetzt ungefähr die Hälfte des Buches gelesen, und, ach, es ist eine Goldgrube an Informationen und Daten und allem möglichen. Ich verstehe nicht, wieso dieses Buch kritisiert wird, es ist wunderbar, ich liebe es. :) Ich habe mal ein kleines Stück, das ich besonders interessant fand, als Beispiel übersetzt: 

Während der Zeit, in der er 'nicht arbeitete' hat er tatsächlich die ganze Zeit gearbeitet. In Irland verbrachte er mit will.i.am von den Black Eyed Peas Monate im Studio. Als er zurück in den USA war, arbeitet Michael häufig mit Produzenten und Künstlern wie Kanye West, Babyface, Ne-Yo und RedOne, um Dutzende von Songs zu komponieren und aufzunehmen. Jackson liebte es zu arbeiten, er tat es nicht nur, um seinen beruflichen Verpflichtungen nachzukommen.

Zwei Tage vor dem Tokyo Trip beauftragte Michael die Bodyguards, ihm während seiner Abwesenheit ein Tanzstudio einzurichten. …...

Bill: Bis zu diesem Zeitpunkt ist musikmäßig nichts passiert. Es wurde darüber geredet, dass Mr. Jackson einen dieser Casino Gigs machen wollte. Jack Wishna, ein Promoter der kürzlich verstorben ist, war involviert in solche Verhandlungen. Er hatte Mr. Jackson überzeugt, zuerst nach Las Vegas zu kommen.

Wir haben Mr. Jackson auch zu verschiedenen Treffen mit Steve Wynn, dem Eigentümer des Wynn Casino und Resort gebracht. Es wurde darüber diskutiert, dass man Mr. Jackson eine eigene Arena bauen wollte, wie sie es für Celine Dion im Cesars Palace gemacht haben. Wir haben ihn zu einem Treffen nach dem anderen in dieser Sache gebracht, aber ohne Ergebnis. Manchmal kamen wir von diesen Meetings nachhause, und hörten Mr. Jackson am Telefon sagen: 'Sie wollen dass ich alle diese Shows mache, aber sie verstehen nicht, dass ich nicht mehr der Jüngste bin. Ich kann das nicht machen, was sie von mir wollen.'

Javon: Diese Promoter waren unnachgiebig. Sie wollten, dass er fünf Nächte in der Woche performte. Das ist der Standard für große Akteure hier. Er wollte drei Nächte die Woche arbeiten. Das war einer der Hauptgründe, warum er nicht zustimmte. Er sagte: 'Jeder will, dass ich eine Show mache, aber sie verstehen nicht, dass die Leute, die zu einer Michael Jackson Show kommen, von mir erwarten, dass ich die ganze Show PERFORME! Ich kann das nicht machen wie die Osmonds. Ich kann mich nicht auf einen Stuhl setzen und 'Kumbaya' singen wie diese alten Vegas Schlagersänger. Die Leute wollen, dass ich von Anfang bis zum Ende tanze.'

Er erzählte uns, dass er in seiner besten Zeit wie ein Athlet war. Er musste für jede Show tausende von Kalorien aufnehmen und er verlor drei oder vier Pfund jede Nacht von den Strapazen. 'Das ist zuviel für meinen Körper', sagte er. 'Mein Körper kann das nicht mehr'.

Wir hatten ein kleines Fitneßstudio mit einem Laufband im Haus. Wir trainierten ein paar Mal mit ihm. Es gab Tage, da kam er herein, und konnte eine Weile mit uns mithalten. Und es gab Tage, da konnte er keine Viertel Stunde auf dem Laufband durchhalten. Aber er wollte eine elektrisierende Performance machen, so, wie er sie vor 20 oder 30 Jahren gemacht hatte. Und er wollte das jeden Tag so machen. Er sagte: 'Wenn die Leute dafür bezahlen mich zu sehen, muss ich ihnen eine Show liefern'.

Bill: das 25. Jubiläum von Thriller kam herbei. Das war ein weiterer Grund, warum er ins Land zurückkam. Es wurde darüber geredet, dass man die Songs remixen, und die Videos mit neuen Spezialeffekten aufnehmen wollte. Ich habe eine Menge von diesen Unterhaltungen aufgeschnappt, und ich konnte hören, dass Mr. Jackson dagegen war. Er sagte Dinge wie: 'Es gibt Dinge, die man nicht anrühren sollte'. Aber ich glaube, Sony hatte mehr zu sagen als er. Sie haben in da reingezerrt. Er hatte ihnen gegenüber immer noch eine Menge vertraglicher Verpflichtungen.

Er hasste Sony. Das war ein weiteres großes Problem. Er mochte viele Menschen nicht, mit denen er geschäftlich zu tun hatte. Künstler haben immer Probleme mit ihren Managementgesellschaften und ihren Plattenlabels. Aber dieser Haß auf Sony war auf einem völlig anderen Level. Er hasste Tommy Mottola, den Chef der des Labels. Er hasste ihn. Nannte ihn einen Teufel.

Eines Tages sagte uns Mr. Jackson, er wollte ein paar Kopfhörer, damit er Musik hören konnte, während er auf dem Laufband war. Einer der anderen Sicherheitsleute ging los, und kaufte ihm welche. Ein paar Tage später fand ich sie in der Mitte entzweigerissen. Die waren nicht einfach kaputt gegangen. Sie waren absichtlich zerstört worden. Ich hob sie auf, und sah, es waren Sony Kopfhörer. Ich hätte ihm niemals etwas gekauft, wo Sony drauf stand.

Karrieremäßig stand alles still. Man hörte von Deals, die gemacht werden sollten, aber dann passierte nichts.

Javon: Es sah so aus, als hätte er kein Interesse an Arbeit oder Geschäften im allgemeinen. Aber der liebte es, Musik zu erschaffen und zu machen. Da gab es einen Typ namens Brad Buxer. Er war ein Produzent und Ingenieur. Er arbeitete damals am Dangerous und am HIStory Album mit Mr. Jackson. Als wir ein Studio einrichteten, kam Brad ab und zu nach Vegas und blieb ein paar Tage im nahe gelegenen Hotel. Er kam zu uns ins Haus, brachte ein paar Musikinstrumente mit, und sie 'jamten' zusammen. Als Brad anfing vorbeizukommen, gab es viel mehr Musik im Haus, und Mr. Jackson schien verjüngt und voller Energie. Sie arbeiteten an Tracks, die wir nie zuvor gehört hatten.

Bill: Es gab Treffen mit verschiedenen Künstlern und Produzenten. Einige arbeiteten an Remixen für Thriller 25. Will.i.am arbeitete an einigen dieser Tracks. Es gab Treffen mit Babyface und Akon.....

Außer mit Brad hat Mr. Jackson nicht viel Zeit mit diesen Leuten direkt verbracht. Sie trafen sich für ein paar Stunden, arbeiteten zusammen, dann gingen sie, und arbeiteten jeder für sich an seinen Ideen und Konzepten weiter. Sie sprachen dann am Telefon darüber, und sie spielten ihm die Tracks am Telefon vor. Manchmal erhielt ich die Songs über email. Ich habe sie auf CD gebrannt und sie Mr. Jackson gebracht, und er hat sie dann im Auto gespielt. Das war alles nicht sehr organisiert.


.....


Zuletzt von Vivienne am Di 17 Jun 2014 - 23:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Arnaud

avatar

Anzahl der Beiträge : 859
Anmeldedatum : 25.04.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Di 17 Jun 2014 - 22:20

Danke, Vivienne! :)

Gerade wieder mal aufmerksam und mit Interesse gelesen. :)


Dass Michael mit Ende 40 oder mit 50 sich nicht mehr besonders fit für Konzerte, Shows, etc. fand, ist durchaus nachvollziehbar.

Sein Problem aber war wohl, dass er aber gerne weiterhin so viel Geld ausgab, als wäre er ständig auf lukrativer Tour und ständig überall auf Platz Eins …


Dass die Leute solche Erwartungen an Michaels Shows gehabt haben sollen, wie Michael das schildert, glaube ich so wiederum nicht so ganz.

Ich selber bewertete Michael bereits ab der HIStory Tour ff. deutlich milder als noch zu Zeiten der Dangerous Tour.
Ich nehme ihm bspw. nicht wirklich übel, dass er auf der HIStory Tour "Man In The Mirror" durch das verhältnismäßig unspektakuläre "HIStory" austauschte, um eben nicht mehr so sehr viel tanzen und sich verausgaben zu müssen und um sich zu schonen. Jeder Fan, der Michael ein wenig kannte und wusste, was er bereits erlebt und geleistet hatte, hatte oder hätte Verständnis dafür.
Getanzt hat Michael trotzdem weiterhin zur Genüge in seinen Shows – Billie Jean sowie Dangerous, gerne wie im Zuge der 99er MJ & friends - Shows, genügten völlig.

1999/2001 hielt ich mich mit Kritik immer stärker zurück (im Ggs. zu manch anderen Fans, so auch der Black & White) – denn mir war irgendwo klar, dass die Dankbarkeit, diesen Mann grundsätzlich überhaupt noch performen zu sehen, deutlich im Vordergrund zu stehen hatte.

Michaels Shows 1999/2001 waren trotz allem großartig, selbst wenn einem durchaus bewusst war, dass man halt eben nicht mehr den Bad-Michael vor sich hatte.


Dass Michael letztendlich zeit seines Lebens sowie bis heute bei Sony blieb/ist, bedauere ich aber in der Tat sehr.

Das funktionierte allenfalls noch in den 90ern, nach BOTDF hätte Schluss sein müssen.


Über Remixes lässt sich grundsätzlich vielleicht streiten – wo mMn aber endgültig zu weit gegangen wurde, war, dass im Zuge von Thriller25 einzelne Songs tatsächlich zu Duetten(!) umfunktioniert wurden – ich fand und finde das im Grunde unter aller Sau. Insbesondere die Sache mit "Beat It", aber auch WBSS mit "Akon" ist nicht tragbar. Ich habe diese Versionen kaum ein einziges Mal bewusst gehört, allenfalls zufällig.

Vermutlich hatte Michael aber so auch hier angesichts seiner finanziellen Angespanntheit nicht viel zu melden, und Sony setzte sich wieder mal durch … Na ja. Wenn's Michaels Finanzen kurzzeitig guttat … (Tat es meines Wissens sogar durchaus – mit Thriller25 soll Michael nicht mal schlecht verdient haben, oder? Glaub' 40 Millionen Dollar nahm er dafür ein … Na ja, sei es drum …)

Von Sony bzw. den entsprechenden Remixern hätte ich aber bis heute gerne eine Erklärung dafür, was sie sich bei diversen Remixes aus der Dangerous- bzw. HIStory/BOTDF-Zeit eigentlich dachten …
Nach oben Nach unten
Fleur
Moderator
Moderator
avatar

Anzahl der Beiträge : 2855
Anmeldedatum : 31.10.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 18 Jun 2014 - 8:07

maja schrieb:
Ich habe zu dem Buch eine ziemlich ausführliche Review (vom All for love-Blog) übersetzt. Hier der link zur Übersetzung:

http://all4michael.com/2014/06/17/review-zum-buch-remember-the-time-protecting-michael-jackson-in-his-final-days/



Jetzt hab ich mal Deinen Link angeklickt, maja ... wow, das ist ja ein wahnsinnig langer und wie ich finde sehr guter Text! Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast!  kissing


Und danke auch an alle anderen für all die Infos und Übersetzungen hier!  Daumen hoch2 Ich hab das Buch noch nicht, aber es klingt wirklich interessant und ich werde es mir jetzt zulegen!
Nach oben Nach unten
cindi
Moderator
Moderator
avatar

Anzahl der Beiträge : 652
Anmeldedatum : 31.10.12
Ort : da und dort

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 18 Jun 2014 - 8:15

Danke Maja und Vivienne  danke  
Ich war zugegeben etwas septisch, was dieses Buch betrifft. Die Rezession, die du übersetzt hast, Maja macht aber sehr neugierig und auch die Stellen,die du hier eingesetzt hast, Vivienne. So, nun werde ich mir das Buch bestellen, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass mich das Buch zum Schluss sehr nachdenklich zurück lassen wird.


Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)
Nach oben Nach unten
Vivienne

avatar

Anzahl der Beiträge : 548
Anmeldedatum : 23.05.13

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 18 Jun 2014 - 14:15

@cindi schrieb:
So, nun werde ich mir das Buch bestellen, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass mich das Buch zum Schluss sehr nachdenklich zurück lassen wird.

Genauso ist es. Es macht nachdenklich, und zu einem großen Teil auch betroffen. 

Hier wird ein bisschen was erzählt, das ganz gut beschreibt, was ich meine. Zumindest in diesen letzten beiden Jahren war Michael sehr alleine. Und auch die Kinder hatten eigentlich nur sich selbst, da kam sonst niemand vorbei, nicht mal zum Geburtstag.

http://ibnlive.in.com/news/there-were-no-guests-at-his-kids-birthday-party-the-latest-book-by-michael-jacksons-bodyguards-tells-a-bittersweet-story-about-the-pop-stars-secluded-life/479581-45-75.html

Die osteuropäische Lady, die ihn auf dem Rücksitz geküsst hat, könnte evtl. Rushka Bergman sein, oder nicht? ;) :)))


Ach, und übrigens danke Maja für den link und die Übersetzung, bin noch nicht dazu gekommen, aber das ist ja Wahnsinn! :)
Nach oben Nach unten
maja5809

avatar

Anzahl der Beiträge : 202
Anmeldedatum : 07.11.12

BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   Mi 18 Jun 2014 - 14:33

@vivienne schrieb:
Die osteuropäische Lady, die ihn auf dem Rücksitz geküsst hat, könnte evtl. Rushka Bergman sein, oder nicht? ;) :)))

:) .. spekulier…. ich hab auch immer in die Richtung gedacht… weil es von den beiden so schöne Fotos gibt, vom Vogue shooting… und von TII -jedenfalls sehen sie immer so vertraut aus. (und ich fand es auch eine gute "Möglichkeit" - ich meine, sie ist ja seine Stilistin…und deshalb eben so oft bei ihm :) )  ABER… im Buch steht dazu wirklich nichts, was - ausser der Beschreibung, die passen könnte, und dem Akzent (den Rushka ja wirklich hat…) - drauf hinweisen würde. Und das Vogue shooting, wo Rushka beteiligtwar,  war ja kurz nach dem beschriebenen "Date" in Virginia… und da gehen sie ja nicht drauf ein, dass "Friend" beim shooting dabei war (wäre natürlich auch zu deutlich :) ) … und auch beim Memorial hört es sich nicht an, als wäre es unbedingt Rushka - obwohl sie natürlich bis kurz vorher mit Michael Kontakt hatte… bleibt also alles weiterhin ein Geheimnis…

habt ihr mal diese Aufnahme von Rushka gehört… man muss es nichtmal verstehen… um es "zu verstehen"… aber es sind ja auch Untertitel dabei…. - aber sie hört sich doch sehr mitgenommen/betroffen an…

..trotzdem kurz der Inhalt… :

sie war im Studio und arbeitete an seiner Kollektion von Schuhen, die sie mit Designer Guiseppe Zanotti entworfen hatte.
Während dessen telefonierte sie (normalerweise) etwa alle 5 min. mit Michael. 
Und dann sagten sie ihr irgendwann aus LA, dass etwas nicht in Ordnug sei. Sie fragte nach und ihr wurde gesagt, Michael sei im Koma. Eine halbe Stunde danach sagten sie ihr, er sei tot. Sie konnte es nicht glauben, sie waren so eng zusammen. Sie telefonierten jeden Tag. Michael Jackson ist der talentierteste Mensch der Welt. Er fragte sie was sie mag. Sie sagte "das 16. Jhdt." und er mochte das auch. Sie mochte Rembrandt, und er mochte auch Barock. er sagte, er könne nicht glauben, das sie von Serbien sei und seine Stylistin. irgendetwas hat sie miteinander verbunden. Sie hat alle Sketche, die sie machte, aber die Designer wollten nicht, dass sie veröffentlicht werden. Michael habe ein Kopie von jedem davon gemacht, 1 x 1 Meter groß. Er sagte zu ihr: "Das ist für die Ewigkeit, Rushka, das ist für dich."
Frage-Er schrieb ein kleines Tagebuch für sie?
Ja, er sagte zu ihr: "Lass uns zusammen Geschichte schreiben…er habe etwas vergessen zu sagen.."forever Darling, du gehörst zu mir, Rushka."





Don't be fooled by my beauty... The light of my face comes from the candle of my spirit... ~ Rumi

www.all4michael.com
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"   

Nach oben Nach unten
 
BUCH DER BODYGUARDS: "Remember the Time: Protecting Michael Jackson in His Final Days"
Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» ELVIS ON VINYL Teil 3
» 08.06.2013 - All The Time Open Air at cyberleiber2013 Festival [Schauspielhaus Dortmund]
» Undertaker: 25 Years of Destruction - Das offizielle Buch zur 25-jährigen WWE Karriere des Deadmans
» Days Of Summer (Compiled And Mixed By Florin H) [BR18]
» Hybris @ 5 Days Off - Melkweg - Amsterdam - Netherlands 10-03-2012

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Recognize HIStory :: MAN IN THE MIRROR :: UNBREAKABLE - MICHAEL JACKSON, DER KING OF POP :: BÜCHER UND BLOGS ÜBER MICHAEL-
Gehe zu: