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 Michael Jackson und die Medikamente - die Wahrheit

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Zoey
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BeitragThema: Michael Jackson und die Medikamente - die Wahrheit   Fr 16 Aug 2013 - 20:31

Aus mal wieder gegebenem Anlass möchte ich hier mal darlegen, wie Michael mit Medikamenten umgegangen ist und die Fakten zusammentragen, die belegen, dass Michael in seinen letzen Lebensjahren NICHT medikamentensüchtig war.

Zuerst ist wichtig, zu definieren was ein Abhängigkeitssyndrom (korrekter medizinischer Ausdruck für "Sucht") ist.
Wiki sagt dazu:
Zitat :
Das Abhängigkeitssyndrom (umgangssprachlich: Abhängigkeit, Sucht, Drogenmissbrauch) wird als eine Gruppe von auf das Verhalten bezogenen, kognitiven und körperlichen Phänomenen definiert, die sich nach wiederholter Einnahme von psychotropen Substanzen entwickeln. Charakteristisch ist ein starkes, oft unüberwindbares Verlangen, sich die Substanz zuzuführen. Weitere Kennzeichen sind eine fortwährende oder periodische Einnahme der Substanz, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren und eine fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen oder Aktivitäten. Es kommt dabei zu einer Toleranzerhöhung und manchmal zu einem körperlichen Entzugssyndrom.[1][2] Da alle Substanzen in einem „sozialen Raum“ eingenommen werden, ist „Abhängigkeit“ als das Ergebnis komplexer Wechselwirkungen von seelischen, sozialen und körperlichen Prozessen zu verstehen.
Ein Abhängiger ist also nicht in der Lage, den Konsum von best. Substanzen zu kontrollieren, er braucht seine Substanz fortwährend, also die ganze Zeit und hat körperliche und psychische Entzugserscheinungen, wenn er sie nicht bekommt. Mit der Zeit braucht er davon immer mehr, weil sich sein Körper daran gewöhnt und das führt bei langfristigem Gebrauch zu schweren Leber- und Nierenschäden was bis zum multiplen Organversagen kommen kann.
Je nach Substanz können auch andere Organe wie Lunge (Rauchen, Kiffen, Klebstoff Inhalieren), Magen (Alkohol, best. Tabletten) oder Herz (Heroin, Crack, Kokain, etc.) in Mitleidenschaft gezogen werden.

Als nächstes müssen wir unterscheiden, was eine Medikamentenabhängigkeit ist und wie sie sich von einer Drogensucht unterscheidet.
Wichtig erstmal: In zahlreichen Zeitungsartikeln wird immer noch geschrieben, dass Michael drogenabhängig war. Das ist ein Übersetzungsfehler (die Journalisten können so unbeschreiblich dumm sein!). Denn das Wort "drugs" bedeutet im englischen auch "Medikamente". (siehe: Drugstore = Drogeriemarkt und nicht etwa Drogenladen)

Eine Medikamentenabhängigkeit (v.a. Schmerzmittelabhängigkeit) unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von einer Drogenabhängigkeit: Sie kann medizinisch begründet sein.

Ein Mensch, der beispielsweise an einer schweren chronischen Krankheit leidet, die starke Schmerzen verursacht, ist meist abhängig von Schmerzmitteln. Das bedeutet nicht, dass er süchtig ist. Es bedeutet, dass ein normales, schmerzfreies Leben ohne diese Medikamente nicht möglich ist.
Man könnte das mit einem Menschen vergleichen, der im Rollstuhl sitzt. Er ist von diesem Gefährt abhängig, denn nur damit ist es ihm möglich, ein einigermaßen funktionales und selbstbestimmtes Leben zu führen.
Menschen mit chronischen Schmerzen können ohne Schmerzmittel nicht funktionieren. Das hat nichts mit Sucht zu tun, es ist einfach eine medizinisch notwendige Therapie.

Diverse Krankheiten, die Michael hatte brachten es mit sich, dass er zeitweise schmerzlindernde Medikamente nehmen musste.
Dazu gehört seine Autoimmunerkrankung Lupus, seine schweren Kopfverbrennungen vom Pepsi-Unfall und diverse daraus resultierende Operationen am Kopfbereich, sowie diverse kosmetische Korrekturen am Gesicht und einige Zahn-Ops.
Außerdem gab es mehrere Unfälle wie sein Sturz im Badezimmer während des Prozesses 2005, als er sich Lunge und Wirbelsäule verletzt hat, sein Sturz aus mehreren Metern Höhe beim MJ& Friends Konzert in München, als er sich sein Bein verletzt hat und viele weitere Verletzungen, die bei einem Hochleistungstänzer immer wieder auftreten.

Alles das sind Situationen, in denen jeder Mensch, der medizinisch betreut wird, Schmerzlindernde Mittel verschrieben bekommt. Michael war da sicher keine Ausnahme. Bei besonders starken Schmerzen, die nicht mit Paracetamol, Voltaren, Codein oder Aspirin in den Griff zu bekommen sind, greifen Ärzte auf opiathaltige Medikamente wie Morphine zurück. Das Präparat Demerol gehört in diese Kategorie.
Michael bekam es nach dem Pepsi-Unfall und jeder Mensch, der schon einmal eine schwere Verbrennung erlitten hat, weiß warum. Das sind Schmerzen, die nicht auszuhalten sind.
Demerol macht in kurzer Zeit stark abhängig.

Das nur im Vorfeld.

Es wurde nun im Prozess in den Medien immer wieder von verschiedener Seite behauptet, dass Michael ein Medikamenten-Junkie war und abhängig nach den verschiedensten Schmerzmitteln war.

Nun, wir wissen, dass Michael 1993 in die Reha ging um seine damals bestehende Medikamentensucht zu therapieren.
Diese Sucht bestand seit besagtem Pepsi-Unfall und sie war am Anfang medizinisch begründet (sehr starke Schmerzen am Kopf). Weil jedoch Demerol sehr schnell körperlich und psychisch abhängig macht, nahm Michael das Präparat weiter (wo waren da die Ärzte?!?) und steigerte den Konsum in der sehr stressigen und nervenaufreibenden Zeit der ersten Missbrauchsvorwürfe 1993.
Er brach die Dangerous Tour ab, begab sich in Therapie und war danach clean.

Und nun zu den FAKTEN:

Es gibt KEINERLEI gesicherte Beweise dafür, dass Michael in den folgenden Jahren erneut schmerzmittelabhängig war.
Zwar ist erwiesen, dass Michael bei bestimmten Gelegenheiten wie z.B. nach o.g. Unfällen und Operationen Schmerzmittel bekam, doch das alles war medizinisch notwendig wie bei jedem anderen Menschen auch.
Diverse Krankheiten wie Lupus erforderten außerdem eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten.
Hier Wiki über Lupus.
Lupus kann Entzündungen an Haut und Knochen verursachen, starke rheumatische Schmezen und bedingt unter anderem eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht. Außerdem verschlimmern sich die Symptome und damit auch die Schmerzen bei Stress.

Man sieht also: Die Notwendigkeit bestimmte schmerzlindernde Medikamente zu nehmen, war bei Michael oft gegeben.
Das bedeutet nicht, dass er nach 1993 psychisch und körperlich davon abhängig war.
Wir müssen hier zwischen Medikamentenmissbrauch und Medikamentengebrauch unterscheiden!

Wir wissen:

- 1984 (Pepsiunfall)  bekam Michael Jackson Demerol zur Schmerzlinderung aufgrund starker Verbrennungen.
- Wegen sich lange hinziehenden Kopfhauttransplantationen wurde die Demerolgabe länger weitergeführt.

- 1993 war Michael aufgrund starkem Stress und Belastungen körperlich und psychisch von Demerol abhängig und begab sich dafür in Reha.

- Zwischen 1993 und 2005 kam es zu einigen Eingriffen im Kopf- und Gesichtsbereich (u.a. Zahn-Ops) sowie Unfällen, bei denen diverse  Schmerzmittel verabreicht wurden - alles im normalen Rahmen.

- 2005 erlitt Michael einen schweren Sturz und litt starke Schmerzen im Brust- und Rückenbereich. Sein schmerzverzerrtes Gesicht im Gericht (Pyjama-Auftritt) spricht Bände von sehr starken Schmerzen. An diesem Tag nahm er offensichtlich keine schmerzlindernden Medikamente. Dies beweist, dass Michael höchst ungern Tabletten schluckte und lieber Schmerzen aushielt, als sich vollzudröhnen.

- T. Mesereau sagte wiederholt, er habe 2005 niemals Anzeichen von Medikamentengebrauch, geschweige denn -missbrauch gesehen.
- Soweit T-Mez beobachtet hat, nahm Michael während der ganzen Monate kein einziges Medikament und war geistig immer klar und wach.

- Zwischen 2005 und 2009 war Michael, laut den Aussagen diverser vertrauenswürdiger Personen (seine Kinder, der Arzt, der ihn in Irland besucht hat, etc.) stets klar und psychisch stabil ohne irgendwelche Anzeichen von Medikamentenmissbrauch.

- Eine Person setzte diverse Gerüchte in die Welt, dass Michael in dieser Zeit medikamentenabhängig war - Grace Rawramba, von der Paris Jackson später ausgesagt hat, dass sie oft gelogen hatte und "seltsam" zu MJ gewesen sei.

- 2008/2009 bekam Michael nachweislich Jackson Demerol-Injektionen bei und während Operationen.
Dr. Shafer (?) sagte im Prozess aus, dass jedoch 2008 keinerlei Toleranz hinsichtlich der Dosis feststellbar gewesen sei, die Dosis sei für solch eine Operation vollkommen normal (gering) gewesen. Wäre Michael zu diesem Zeitpunkt von Demerol abhängig gewesen, hätten 200mg nicht ausgereicht, um eine Wirkung zu erzielen.

Was sind also die Fakten?

Fakt ist: Michael war 2008 defintiv NICHT von Schmerzmitteln abhängig. (Beweis: MJs Gesundheitsakten, vorliegend beim Gericht)

Und:

Im Obduktionsbericht ist zweifellos bewiesen, dass bei Michael keine Organschädigungen feststellbar waren (Leber, Magen, Nieren, etc.) die auf einen längeren Medikamentenmissbrauch hindeuteten. Ein angebliches Narcan-Implantat wurde auch nicht gefunden. Wäre Micahel wirklich, wie von Grace, Randy Jackson und Frank Cascio behauptet, über lange Jahre hinweg schmerzmittelabhängig gewesen, dann hätte es dafür Anzeichen in den Leberwerten und an anderen Organen geben müssen.
Gab es aber nicht.

Fakt ist also: Michael kann in seinen letzten 5-10 Lebensjahren defintiv NICHT von Schmerzmitteln abhängig gewesen sein.
(Beweis: Obduktionsbericht.)

Fakt ist: Michael nahm Schmermittel bei verschiedenen Gelegenheiten, weil er sie nehmen musste - aus medizinischen Gründen.
1993 war er schmerzmittelabhängig.
Für die Zeit danach gibt es keinerlei Beweise für eine erneute Schmerzmittelabhängigkeit, obwohl er auch später aus medizinischen Gründen gelegentlich medikamentiert werden musste.
Es gibt jedoch Beweise, die eindeutig GEGEN eine erneute Abhängigkeit in seinen letzten Lebensjahren sprechen.

Fakt ist: jeder der behauptet, Michael wäre am Ende seines Lebens ein abhängiger Junkie gewesen, lügt.


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BeitragThema: Re: Michael Jackson und die Medikamente - die Wahrheit   Sa 17 Aug 2013 - 0:56

Zitat :
Ein angebliches Narcan-Implantat wurde auch nicht gefunden. 
..natürlich wurde das in der Autopsie nicht gefunden, weil es nur 2002/03 drin war. D.h. aber nicht, dass es dieses Implantat nicht gab. dazu gibt es die Aussage von Farschian...

It was 2002, seven years before Jackson's death from the anesthetic propofol. Jackson's youngest son had just been born. Dr. Alimorad Farschian said Jackson wanted off of the painkiller demerol.
Vor 7 Jahren, als Blanket gerade geboren war, sagt Dr. Farschian, dass Jackson vom Schmerzmittel Demerol weg wollte.


Farschian described implanting Michael Jackson with a type of demoral antidote. Naltrexone, also known as arcane , is a tiny tube inserted under the skin to block the euphoric effect of opiates. The doctor said he implanted Jackson five times over nine months and that he personally witnessed Mrs. Jackson examining her son's incision.
"I remember that was in Neverland. Michael did show the implant to his mother. Just his mother was there. She was very happy," said Farschian.

Farschian beschreibt, dass er MJ eine Art Demerol-Antidot implantierte. Naltrexone, auch Narcan genannt. Es ist ein kleines Röhrchen, das unter die Haut gepflanzt wird, um den euphorisierenden Effekt des Opiates zu blockieren. Der Doc sagt, er implantierte MJ 5 mal über 9 Monate und dass er persönlich sah, das Katherine die Wunde ihres Sohnes untersuchte.
"Ich erinnere mich, dass ich auf Neverland war. Michael zeigte das Implant seiner Mutter. Es war nur seine Mutter da. Sie war sehr froh." sagt Farschian


......


ich denke, er hatte das Implantat nicht "einfach so" - sondern weil sich wieder eine Abhängigkeit entwickelt hatte, (von demerol, weil er es sich wohl genau dafür einsetzen lies) die er damit versuchte, zu beenden - das wohl dann mit Erfolg. Warum sollte er sonst das Implantat gehabt haben? 



Don't be fooled by my beauty... The light of my face comes from the candle of my spirit... ~ Rumi

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BeitragThema: Re: Michael Jackson und die Medikamente - die Wahrheit   Mi 9 Okt 2013 - 23:56

Hier noch etwas zum Thema Propofolsucht/ -abhängigkeit. Dazu sagt Dr. Schnoll am 3. Juli vor Gericht aus:

Q: So that is the -- are the circumstances under which the Propofol, people become Propofoladdicted, at all similar to the circumstances, based on your review of the medical records, that Michael Jackson received Propofol over the years?
A: No. Totally.

F: Sind also die Umstände, unter denen Michael Jackson laut den Patientenakten Propofol über die Jahre erhielt, mit denen von Propofolsüchtigen zu vergleichen?
A: Nein. Völlig verschieden!
(S. 35)

Q: Based on your review of the records, was there any indication whatsoever that Michael Jackson, prior to meeting Dr. Murray, was ever addicted to Propofol?
A: No.

Q: "No" meaning?
A: No, he was not -- no evidence that he was addicted to Propofol.


Q. Okay. Was there ever any evidence, at least until he met Dr. Murray, that he was dependent on Propofol?
A. No.

F: Können Sie auf Grundlage der med. Unterlagen sagen, dass es irgendwelche Anzeichen gab, dass Michael Jackson vor der Begegnung mit Dr. Murray jemals süchtig nach Propofol war?

A: Nein.


F: „Nein“ heißt?

A: Nein, war er nicht – es gibt keinen Beweis, dass er süchtig nach Propofol war.


F: Okay. Gab es irgendwelche kleinsten Anzeichen, dass er bis er Dr. Murray traf, abhängig von Propofol war?

A: Nein.
(S. 40)


Nachzulesen auf S. 35 und S. 40 im link:
de.scribd.com
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